Erstellt mit MAGIX Das erste Mal alle Stories von Michael Szameit in einem Band! Der Autor der inzwischen längst vergriffenen Romane "Im Glanz der Sonne Zaurak", "Alarm im Tunnel Transterra", "Das Geheimnis der Sonnensteine", "Drachenkreuzer Ikaros" und des opulenten Werkes "Copyworld" schrieb nicht viele Stories, doch zusammen mit seiner 2011 fertiggestellten Novelle "Der achte Tag der Schöpfung" füllen sie nun ein ganzes Buch. Das Spektrum reicht von der Humoreske über die abenteuerliche Robinsonade bis zur düsteren Endzeit- Vision. Wer mal eben für zwei Urlaubswochen auf die Aldebaranplaneten schlobbeln oder flietscheln möchte, bekommt wertvolle Tipps. Und wenn mal der Antrieb des Raumkreuzers streikt, ist man noch lange nicht verloren - es sei denn, das wichtigste Gerät der Bordküche ist auch kaputt. Wie ein gestrandeter Astronaut in giftiger Atmosphäre überlebt, indem er eine Symbiose mit putzigen Trillerlingen eingeht und sich mit einer fleischfressenden Pflanze anfreundet, liest sich als Hohelied auf den menschlichen Überlebenswillen. Aber die Liebesgeschichte in der Welt der letzten Überlebenden des ultimativen "Wechselstrom-Kriegs", die in miteinander verfeindeten Kuppelstädten am Grunde der Ozeane in Finsternis und Kälte ein erbärmliches Dasein fristen, wird manchen Leser sehr nachdenklich stimmen. Der Traum von der Unsterblichkeit – seit Tausenden von Jahren träumen ihn die Menschen. Im Projekt Copyworld soll er wahr werden: Ein den ganzen Erdball umspannendes Computer- Monstrum wird jedem seine Wunschwelt in einer perfekten Virtualität garantieren. Und in dieser wird er ewig leben. Der Eliteschüler Hyazinth Blume ist einer der Auserwählten, die ihr Leben in den Dienst für dieses gigantische Unternehmen stellen. Diese „Märtyrer“ genießen märchenhafte Privilegien, unsichtbare Hände ebnen ihnen alle Wege, und so lebt Hyazinth sorglos in den Tag hinein. Aber dann merkt er, dass irgendetwas nicht stimmt. Er gerät in einen Strudel unbegreiflicher Vorgänge, der ihn erbarmungslos mit sich reißt und schließlich in die Reihen einer zu allem entschlossenen Untergrundarmee spült. Dort erst wird ihm das Ausmaß des zynischen Betrugs vage bewusst, und während der blutigen Schlacht um die Festung Van Zyl fasst er einen folgenschweren Entschluss… Leander Malden und seine Gefährten sind die Nieten der Kadettenschule: ein Feigling und ein Dummschwätzer, ein Angeber und ein Mitläufer, ein fetter Phlegmatiker und ein Duckmäuser – dazu ein schwuler Navigator und Kapitän Arnold, den alle nur Ahab nennen, weil er sich mit einer Beinprothese durchs Leben quält. Heldentaten darf man von dieser Crew der „Leviathan“ wirklich nicht erwarten. Und doch wachsen sie – jeder auf seine Weise – über sich hinaus, als der langweilige Routineauftrag plötzlich zu einem aufregenden und gefahrvollen Abenteuer wird. Insbesondere der Kampf gegen feuerspeiende intelligente Insektoide, die wütend die Eindringlinge von ihrem Planeten vertreiben wollen, formt die Chaotentruppe zur verschworenen Gemeinschaft. Aber da sind auch noch die Ariels und ein einsames, scheues humanoides Wesen, das von den Insektoiden als der „Schillernde Böse“ bezeichnet wird. Und Lanzett X – der Schlüssel zur Lösung aller Rätsel. Der erste Band der „Sonnenstein-Trilogie“ ist klassisches Abenteuer pur. Einfühlsam gestaltete Figuren und eine farbenfrohe, phantasievoll ausgedachte Tier- und Pflanzenwelt haben schon vor 28 Jahren die Leser begeistert. Und hätte der Autor damals gewusst, dass es rund zehn Jahre später einmal ein Steuerelement namens „Joystick“ geben wird, hätte er es bestimmt so und nicht „Multitensor“ genannt… Lesen Sie das Buch um Gottes Willen nicht im Bus oder in der Straßenbahn – die Gefahr, die Zielhaltestelle zu verpassen, ist enorm. Der dritte Teil der Sonnenstein- Trilogie. Eine neue Generation erobert die Galaxis. Und sie wird gleich mit einer unheimlichen Bedrohung konfrontiert: Energetische Wesen – die Ergophagen – haben die Erde überfallen, breiten sich rasend schnell aus und vernichten alle Energiekomplexe. Die Menschheit wird evakuiert. Doch Elmer Ponape und Dorean Malden, zwei junge Mitarbeiter der Raumsicherheit, stoßen auf ein streng gehütetes Geheimnis: Die Oberste Raumbehörde weiß seit Jahren von der Existenz dieser Ungeheuer! Eine Verschwörung? Sie durchstöbern heimlich die Datenbunker, hören Gespräche ab und suchen Verbündete. Die evakuierten Menschen durchleben die Hölle. In der provisorisch als Auffanglager hergerichteten Siriusfestung leiden sie unter menschenunwürdigen Verhältnissen, und es kommen immer mehr Transporter, immer mehr Menschen. Währenddessen gönnt sich Kosmander Quattro, einer der besten Raumkreuzerkommandanten der Flotte, einen Jagdurlaub auf dem Planeten Tronnt im System Ellora. Das Ritual der Yuma-Jagd ist nichts für Weicheier: Splitterfasernackt wird der Jäger inmitten der elektrischen Fauna und Flora abgesetzt, und seine einzige Waffe ist der Verstand. Inmitten dieser bizarren Welt voller heimtückischer Gegner muss er ein Einhorn erlegen. Wer Spaß an der detaillierten Schilderung einer extrem fremdartigen Welt hat, wird diese Episode besonders mögen. Aber auch die Liebesgeschichte birgt einiges an Spannung und Überraschungen: Für wen wird sich Miranda entscheiden? Und schließlich: Gibt es eine Verbindung zwischen Ergophagen und Sonnensteinen? Um dieses Geheimnis dreht sich schließlich alles… Die Zeit der Drachenkreuzer, jener im Sonnenwind segelnden Forschungsraumschiffe, ist eigentlich längst vorbei, denn die Sonne wird nun von der Erde aus mit modernsten Geräten erkundet. So existiert nur noch die Ikaros, deren Mannschaft trotz mancher Auseinandersetzung fest zusammenhält und das einstige Flaggschiff nicht verlassen will. Und als plötzlich verderbenbringende Sonnenaktivitäten die Erde bedrohen, erhält auch die Ikaros einen neuen, gefährlichen Auftrag. Als sie in einer verlassen Forschungsstation auf dem Merkur eine rätselhafte Lebensform entdecken, gerät alles durcheinander, und kurz vor dem entscheidenden Einsatz geschehen seltsame Dinge an Bord. Hendrikje Greiff und Hermel Goff, zwei junge Wissenschaftler, versuchen die Geheimnisse zu enträtseln. Aber auch auf der Erde gibt es ein Problem: Die „Mungos“ verlangen immer lauter, dass die Welt auch ihren ganz besonderen Bedürfnissen angepasst wird. Sie sind die Opfer einer leichtfertigen Genmanipulation, die einzig zum Ziel hatte, die Menschen schöner zu machen. Zwischen ihnen und dem geheimdienstartig konzipierten Medizinischen Observationsdienst verhärten sich die Fronten, und dieser Konflikt scheint unlösbar. Ob in den Urbaniden von Amorix oder an Bord des Drachenkreuzers Ikaros – die Menschen müssen in abenteuerlichen und hochkontroversen Auseinandersetzungen ihren Weg finden. Und ganz nebenbei eine Überlebenschance für die bizarren Wesen auf dem Merkur suchen… Pyron hat sich gemausert: Aus dem unauffälligen Kadetten ist ein Stellvertretender Unterinspektor der Raumsicherheit geworden. Soeben hat er den Tunnel Transterra – eine der Einflugschneisen ins Sonnensystem – materiefrei gemeldet, da taucht scheinbar aus dem Nichts ein gewaltiger Brocken auf. Tödliche Gefahr für die sechshundert Raumkreuzer der Formation HELIOS, die in wenigen Tagen genau diesen Raumtunnel passieren soll. Rettung könnte der Korenther Magister Spinks bringen. Dessen supermoderner Raumjäger BOXER ist mit zwei mächtigen Plasamageschützen ausgerüstet und würde den Tunnel gerade noch rechtzeitig erreichen. Aber da gibt es ein Problem: Spinks ist Offizier in der Raumflotte der letzten Diktatur auf Erden, die dem Rest der Welt nicht eben freundlich begegnet. Und Spinks‘ Pilot Bob ist ein Synthom – ein künstlich gezüchtetes, grauenvoll entstelltes Wesen mit in den Schädel implantierten Elektroden. Pyron fällt es schwer, seine Feindseligkeit Spinks gegenüber zu unterdrücken. Aber er muss den Korenther auf dieser Rettungsmission begleiten. Schnell begreift er, dass die abstoßende Häßlichkeit des Synthoms eine sensible, zutiefst menschliche Seele verbirgt, und verteidigt ihn gegen Spinks‘ Drangsalierungen, freundet sich sogar mit ihm an. Und er versteht auch allmählich, dass Magister Spinks ein Produkt seiner Verhältnisse ist und kein Scheusal. Als sie sich dem Materiebrocken nähern, überschlagen sich die Ereignisse: Es ist ein außerirdisches Raumschiff… Der zweite Band der Sonnenstein-Trilogie bringt den Menschen die erste Begegnung mit dieser seltsamen Lebensform, die so völlig anders ist als alles, was sie sich erhofften und vorstellten. Diese nur ein einziges Mal - in der Reihe “Das neue Abenteuer” - veröffentlichte Erzählung ist nun Bestandteil des Story-Bandes “Morgen ist heute gestern”. Asper Omega und zwei Kameraden stranden auf einem Planeten, der voller Leben ist - aber eine für Menschen giftige Atmospäre besitzt. Während Asper alles versucht, sich an die fremde Welt anzupassen, resignieren die anderen beiden und finden den Tod. Winzige pilzartige Lebewesen befallen Asper und bohren ihre Saugwurzeln in seine Lunge - aber er stirbt nicht, sondern kann auf einmal die giftige Luft atmen. Diese bizarre Symbiose hält ihn am Leben, und er fasst neuen Mut. Und er findet einen putzigen kleinen Freund, der ihn auf seinen Abenteuern begleitet. Doch es ist nicht nur purer Lebenswille, was ihm die Kraft verleiht, in dieser tödlichen Welt zu bestehen. Auch die Sehnsucht nach der fernen, schier unerreichbaren Geliebten richtet ihn immer wieder auf, wenn er verzagen will. Und dann ist da noch dieses ausserirdische Artefakt, anscheinend eine fremde Raumsonde, die er vor der Vernichtung durch die herabprasselnden Astrolithen bewahren muss. Doch als die Windharfe - eine fleischfressende Pflanze - zu sprechen beginnt und ihn zu sich lockt, nimmt alles eine unerwartete Wendung. Nach dem Amerikanisch-Chinesischen Krieg - dem AC- oder auch "Wechselstrom-Krieg"  - ist die Welt im nuklearen Winter erstarrt. Die Überlebenden fristen in Kuppelstädten am Grunde der Ozeane ein trostloses Dasein. In Novaropa herrscht eine despotische Oligarchen-Clique. Mark, den alle wegen seiner Segelohren nur Käpten Jumbo nennen, hat sich mit dem Regime arrangiert. Er dealt mit Hormondrogen, die den Junkies für eine kurze Zeit die Fähigkeit zu fühlen und zu empfinden zurück geben. Denn Gefühle sind die Ursache allen Übels - und deshalb wurden sie von den Eugenikern aus dem Erbgut entfernt… Mark kommt ganz gut klar. Da zu seinen Kunden auch viele Ordnungshüter gehören, übersieht die "Korrektive" großzügig sein illegales Treiben. Wenn da nicht Teufelchen wäre. Die Schülerin drängt sich in sein Leben und bringt alles durcheinander. Und völlig aus dem Ruder läuft es, als er einem Offizier der Korrektoren einen Speicherstick klaut. Mark steuert unter vollen Segeln auf die Katastrophe zu, als ihm auch noch eine Atomgranate zwischen die Finger gerät…